Lilienberg

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21.03.2026

A Tribute to Dean Martin

Das Konzert von Luigi Panettone im Lilienberg

Die Ikone einer Ära, die bis heute nachhallt

Luigi Panettone mit Band und Streichquartett

Mitwippen, Mitsingen, begeisterter Applaus

Der Lilienberg verwandelte sich in eine Bühne von internationalem Format

Das Unternehmerforum Lilienberg präsentierte am vergangenen Samstag mit Luigi Panettone und Band die Hommage «A Tribute to Dean Martin», ein aussergewöhnliches Konzert mit Welthits und den besten Songs des legendären Dean Martin, in der Musikszene bekannt als «King of Cool».

Ein Hauch von Las Vegas, ein Schimmer von Dolce Vita und die zeitlose Eleganz des «Great American Songbook» – der Lilienberg in Ermatingen verwandelte sich am vergangenen Samstag in eine Bühne von internationalem Format. Im Rahmen der Reihe «Konzerte und Kultur» präsentierte das Unternehmerforum Lilienberg mit Luigi Panettone und Band sowie einem fein abgestimmten Streichquartett die hochkarätige Hommage «A Tribute to Dean Martin» – ein musikalischer Abend, der in seiner Qualität und Dramaturgie selbst anspruchsvollste Jazzfestival-Gänger überzeugt hätte.


Die Ikone einer Ära, die bis heute nachhallt

Der legendäre Dean Martin, bekannt als «King of Cool», prägte mit seinem unverwechselbaren Crooner-Stil über Jahrzehnte hinweg die internationale Musikszene. Als Mitglied des berühmten «Rat Pack» an der Seite von Frank Sinatra und Sammy Davis jr. wurde er zur Ikone einer Ära, die bis heute nachhallt. Genau diesen Geist verstand Luigi Panettone – alias Hampa Rest – mit bemerkenswerter stilistischer Sicherheit einzufangen. Stiftungspräsident Andreas Reist eröffnete den Abend vor über 200 Gästen und sprach treffend von einer «unglaublichen Szene», während der künstlerische Leiter Martin Luca Staub das Publikum kenntnisreich in die musikalische Welt von Dean Martin einführte. Was folgte, war ein knapp zweistündiges Konzertprogramm mit 23 sorgfältig kuratierten Beiträgen – dramaturgisch klug aufgebaut und musikalisch auf höchstem Niveau interpretiert. Bereits in der ersten Hälfte entfaltete sich die ganze Bandbreite von Dean Martins italienisch geprägtem Repertoire. Klassiker wie «Buona Sera», «Volare»» und «That’s Amore»» wurden mit jener nonchalanten Leichtigkeit dargeboten, die den Crooner-Stil auszeichnet. Panettone gelang es, nicht bloss zu imitieren, sondern die Essenz dieser Musik neu zu beleben – getragen von einer Band, die rhythmisch präzise und stilistisch versiert agierte. Das Publikum reagierte unmittelbar: Mitwippen, Mitsingen, begeisterter Applaus – ein Saal in Bewegung. Ein emotionaler Höhepunkt folgte mit «Memories Are Made of This»: Plötzlich trat jene seltene Konzertstille ein, in der Musik ihre grösste Wirkung entfaltet. Das anschliessende Standing Ovation war Ausdruck einer tief empfundenen Resonanz.


Las Vegas und die Bedeutung der Liebe

Nach der Pause öffnete sich das Programm hin zur französischen Chanson-Tradition. Mit «I Love Paris» und «C’est si bon» wurde die Klangpalette um elegante Nuancen erweitert, bevor die Reise schliesslich im glitzernden Las Vegas der 1960er-Jahre kulminierte. Mit «King of the Road» und «Everybody Loves Somebody» – jenem Hit, der 1964 sogar die Beatles von der Chartspitze verdrängte – fand der Abend seinen fulminanten Abschluss. «Luigi Panettone & Band» verabschiedete sich mit einer Zugabe von der sonnigen Seite des Lebens («On The Sunny Side of The Street») und dem beschwingten Crooner-Song «L.O.V.E.» der über die Freude und Bedeutung der Liebe erzählt und als Akronym ihrer verschiedenen Facetten steht. Was bleibt ist der Eindruck eines aussergewöhnlichen Konzertformats: Luigi Panettone und seinem Ensemble gelang, Generationen zu verbinden und die zeitlose Klasse einer der grössten Entertainer des 20. Jahrhunderts eindrucksvoll zu würdigen. Ein Abend, der nicht nur nostalgisch berührte, sondern musikalisch überzeugte – und lange nachklingen wird.


Wir bedanken uns herzlichst für den Besuch und Auftritt von Hampa Rest uns seiner Band!


Band

Hampa Rest – Gesang, Pit Noi – Kontrabass, Prisca Schmid – Schlagzeug, Benno Bernet – Piano

Streichquartett

Susanne Dubach – Violine, Barbara Kubli – Violine, Olga Niklikina – Bratsche, Chantal Steiner – Cello
Achim Holzmann
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