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Hotelier Kurt Baumgartner: «Den Erfolg muss man sich hart erarbeiten»

Publiziert am 19.9.2017
Hotelier Kurt Baumgartner: «Den Erfolg muss man sich hart erarbeiten»

Kurt Baumgartner baute ab 1999 die Hotelgruppe Belvédère Hotels Scuol mit den Häusern Belvédère, Belvair und Guarda Val, die er als Gastgeber und Besitzer erfolgreich führt. Jeden Franken, den er verdiente, investierte er in die Ausstattung der Hotels und zog beispielsweise eine 200 Meter lange Passerelle vom Hotel Belvédère zum Thermalbad Bogn Engiadina. Er baute auch Ferienwohnungen und Wohnhäuser für seine Mitarbeitenden. «Erfolg muss man sich erarbeiten», sagte er, fügte aber zugleich an: «Ich war wohl auch zur richtigen Zeit am richtigen Ort.»

Mit dieser Aussage zu seinem Erfolg dachte Baumgartner etwa ans Thermalbad, das kurz bevor er das Hotel Belvédère übernahm, gebaut worden war. Er erwähnte auch den Vereina-Tunnel, der die Reise der Touristen ins Unterengadin massiv verkürzt. 

Obwohl Kurt Baumgartner Erfolg an Erfolg reiht und 2010 zum «Bündner des Jahres» gekürt worden war, musste er auch Niederlagen einstecken. «Vor sechs Jahren wollte ich in Scuol ein Jugendhotel bauen und unterlag an der Gemeindeabstimmung hauchdünn.» Er habe die Welt nicht verstanden, denn beim Bau des Hotels habe er einheimische Handwerker berücksichtigen wollen. Seine Reaktion auf die Pleite: Er will in Pontresina bauen – nur warten dort 27 Einsprachen. 

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