umgebung_1920x370-(1).jpg

Digitale Schweiz: Politik muss Wirtschaft und Gesellschaft einbeziehen

Publiziert am 8.11.2017
Digitale Schweiz: Politik muss Wirtschaft und Gesellschaft einbeziehen

Charlotte Sgier de Cerf vom Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) eröffnete den Anlass mit der Präsentation des Strategiepapiers «Digitale Schweiz». Die Strategie verfolge vier Kernziele: Die Chancen der Digitalisierung zu nutzen, die allseitige Partizipation daran zu ermöglichen, die Sicherheit zu garantieren sowie einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Um die Kernziele zu erreichen, seien drei Punkte von zentraler Bedeutung: Der Einbezug der Wirtschaft und all ihrer Akteure, das aktive Angehen des Strukturwandels und der interdisziplinäre Austausch.

Markus Langenegger vom Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) präsentierte den «Bericht über die zentralen Rahmenbedingungen für die digitale Wirtschaft». Man wolle durch gute Rahmenbedingungen die Wirtschaft, die im Bereich Digitalisierung «weltspitze» sei, voranbringen, jedoch «nicht alles zuregulieren» und «nicht auf jede neue Entwicklung mit einem neuen Gesetz» antworten, sondern viel eher «punktuelle Anpassungen» vornehmen. Ziel sei Innovation zuzulassen statt spezielle Sektoren oder Firmen zu fördern: Die Privatwirtschaft solle auf den Markt reagieren. 

In einem Punkt waren sich alle Anwesenden einig: Eine erfolgreiche digitale Strategie der Schweiz ist nur dann möglich, wenn der Politik der Spagat zwischen wirtschaftlichem Pragmatismus und dem Einbezug der Gesellschaft gelingt.

Unser Bild zeigt Moderator Dr. Raban Fuhrmann (links) und Lilienberg-Programmleiter Christoph Vollenweider bei der Einführung in die Veranstaltung.

Google+ facebook LinkedIn