umgebung_1920x370-(1).jpg

Altersvorsorge: Der jungen Generation fehlt es am nötigen Sparwillen!

Publiziert am 20.11.2017
Altersvorsorge: Der jungen Generation fehlt es am nötigen Sparwillen!

Andreas Feller, Leiter Private Banking Zürich, Ostschweiz & UHNWI bei der Bank Julius Bär suchte Antworten auf die Frage, wie wir mit Langfristigkeit umgehen. Er legte dar, dass die Next-Generation-Anlagephilosophie der Bank Julius Bär von fünf Schlüsselthemen geprägt werde. So gelte es den Aufschwung Asiens mit wachsenden Volkswirtschaften in asiatischen Schwellenländern ebenso aufmerksam zu verfolgen wie die Energiewende mit dem Umstieg von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energiequellen oder die Digitale Disruption. Damit meinte er das Phänomen der Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf alle Bereiche unseres Lebens.

Feller nannte als weitere Schlüsselthemen die Welternährung mit einer nachhaltigen Produktion zur Ernährung der Weltbevölkerung, die bis ins Jahr 2050 um weitere 2,4 Milliarden Menschen wachsen dürfte, sowie mutierende Lebensstile als Auswirkungen der weltweit steigenden Lebenserwartung auf die globale Wirtschaft. 

Altersvorsorge als zentrales Anliegen

Mit einem Blick auf die Zeit nach dem Arbeitsleben meinte Feller: «In vielen Köpfen ist noch verankert, dass man möglichst jung in die Pension gehen möchte.» Doch dies könne auf Zeit nicht gut gehen. «Es gilt, auch für eine nachhaltige Altersvorsorge innovative Lösungen zu finden», betonte der Redner.

Der Finanzfachmann mahnte, dass Anstrengungen nötig seien, um die Altersvorsorge zu sichern. «Wir müssen uns darauf einstellen, länger zu arbeiten, ob wir wollen oder nicht», bekräftigte der Referent. Feller ortet in der Schweiz bezüglich Vorsorgestrategien «sehr wenig Eigenverantwortung». Den Jungen mangle es zudem am dringend nötigen Sparwillen. Auf die Frage von Moderator Christoph Vollenweider, ob sich die Schweizer Bevölkerung zu stark auf die drei Säulen der Altersvorsorge abstütze, sagte der Referent: «Definitiv! In anderen Ländern interessieren sich sehr viel mehr Menschen dafür, wie sich das eigene Vermögen entwickelt.»

Google+ facebook LinkedIn