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Rezital mit Sarah O'Brien (Harfe) und Gabriel Vieira (Harfe) im Vinorama Ermatingen

Datum: 16. - 16.11.2022 18.00

LILIENBERG und die Stiftung Vinorama Museum Ermatingen freuen sich sehr, Sie zum ersten Lilienberg-Rezital in den Mauern des historischen Weinkellers des Vinoramas  einzuladen. Da die Platzzahl auf 60 Personen beschränkt ist, werden die Reservationen nach Eingang berücksichtigt. Besammlung ist um 17.30 Uhr im Foyer des LILIENBERG. Das Konzert findet ab 18 Uhr im Weinkeller des Vinorama statt. Nach dem Rezital gibt es um 19.30 Uhr einen Apéro mit den Künstlern im LILIENBERG.

Ein Harfenrezital? Die Gelegenheit dazu bietet sich äusserst selten, viel zu selten. Erst recht gilt das für einen Abend mit zwei Harfen. Sarah O’Brien, Harfenistin mit reicher Erfahrung, hat sich mit Gabriel Vieira zusammengetan, ihrem Meisterschüler an der Zürcher Hochschule der Künste; zusammen mit ihm bietet sie uns einen vielgestaltigen Streifzug durch die französische Musik des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts mit Erinnerungen an die Barockzeit und einem Ausflug ins Zeitgenössische. Zwischendurch stellen sie sich als Solisten vor, meist aber spielen sie zu zweit – und zaubern mit ihren zart klingenden Instrumenten rauschhafte Opulenz herbei. Dass das im Ermatinger Vinorama geschieht, hat seine eigene Stimmigkeit. Lange bevor sie im spätromantischen Orchester ihren Platz gefunden hat, war die Harfe, verbreiteter Auffassung nach das Instrument König Davids, in den Salons der gehobenen Gesellschaft adliger wie bürgerlicher Herkunft beheimatet – vielleicht stand auch in den Räumen, in denen uns das Vinorama empfängt, eine Harfe. Eventuell sogar deren zwei.

Das Programm im Detail:

François-Adrien Boieldieu (1775-1834)
Deuxième Duo, allegro vivace (1796)

Claude Debussy (1862-1918)
Préludes, premier livre: La Fille aux cheveux de lin (1909/10).
Original für Klavier, Bearbeitung von John Escosa

François Couperin (1668-1733)
Le Tic toc choc ou Les Maillotins (1722).
Original für Cembalo, Bearbeitung von Sarah O‘Brien
Sarah O‘Brien (Harfe)

Gabriel Pierné (1863-1937)
Impromptu-Caprice op. 9 (zirka 1901)
Gabriel Vieira (Harfe)

Maurice Ravel (1875-1937)
Ma Mère l’Oye (1910).
Original für Klavier 4hd., Bearbeitung von John Escosa

Claude Debussy
Suite bergamasque, Nr. 3: Clair de Lune (1890).
Original für Klavier, Bearbeitung von Carlos Salzedo

Gabriel Fauré (1845-1924)
Impromptu op. 86bis (1904)
Sarah O’Brien (Harfe)

Gabriel Fauré
Une Châtelaine en sa tour op. 110 (1918)
Gabriel Vieira (Harfe)

Bernard Andrès (*1941)
Parvis: Cortège et Danse (1974)

Die Künstler

Sarah O'Brien

Nachdem sie über zwanzig Jahre lang als Soloharfenistin im Concertgebouworkest Amsterdam und bei den Münchner Philharmonikern musiziert hat, widmet sich Sarah O’Brien seit 2014 ganz ihren solistischen Auftritten, der Kammermusik und ihrer Lehrtätigkeit als Professorin für Harfe an der Zürcher Hochschule der Künste sowie an der Hochschule für Musik in Basel. Sie brachte Werke von Nicolaus A. Huber und Kaija Saariaho zur Uraufführung und arbeitete mit Komponisten wie Luciano Berio, Heinz Holliger, Mauricio Kagel, Helmut Lachenmann und Wolfgang Rihm. Als Solistin konzertierte sie mit den Dirigenten Bernard Haitink, Hans Vonk, Hartmut Haenchen und Fabio Luisi, dem Zürcher Kammerorchester, dem Orchestre de la Suisse Romande, dem Sinfonieorchester und dem Kammerorchester Basel und dem Nationalen Symphonieorchester des Polnischen Rundfunks. Im vergangenen Sommer erschien unter dem Titel «Impromptu» ihr neustes Soloalbum mit Musik von François Couperin bis Nino Rota.
www.sarahobrien.net

Gabriel Vieira

Der brasilianische Harfenist schloss 2021 sein Studium bei Sarah O’Brien an der Zürcher Hochschule der Künste mit dem Bachelor ab und setzt seine Ausbildung derzeit im Master-Studiengang  Musikpädagogik fort. Im Nebenfach spezialisiert er sich bei Arianna Savall Figueras auf die Barockharfe. Gabriel Vieira begann im Alter von 13 Jahren im Rahmen eines sozialen Projekts Harfe zu spielen. Bevor er 2018 nach Zürich zog, studierte er in Rio de Janeiro an der Musikschule der Universität bei Cristina Braga und gewann dort auch den Solistenwettbewerb. 2019 war er Finalist bei den «Rencontres Internationales de la Harpe» im französischen Moret-sur-Loing. Der Harfenist nahm an einer Herbsttournee des Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchesters teil und spielte in der vergangenen Saison als Praktikant im Berner Symphonieorchester. Gabriel Vieira liebt die Kammermusik und hat gemeinsam mit einem Flötisten und einem Bratschisten seiner Hochschule ein Trio gegründet.

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