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Lilienberg Gespräch mit Martin Simioni, CEO des Thurgauer Stromversorgungsunternehmens EKT

Datum: 26. - 26.01.2022 18.00 - 19.30

Der Bund warnt vor einer gefährlichen Stromknappheit ab dem Winter 2025. Er hat deshalb einen Massnahmenplan für den Fall einer Stromkrise erarbeiten lassen. Das heisst: Bevölkerung und Unternehmen müssten in einer Notlage Strom sparen. Wie sieht unsere Stromversorgung mittelfristig aus? Martin Simioni (Bild), CEO von EKT und damit oberster Verantwortlicher für die Stromversorgung im Kanton Thurgau, ist Gast eines Lilienberg Gesprächs.

Der Bund sieht neben einer Pandemie eine Strommangellage derzeit als grösste Gefahr für die Schweiz. Als Gründe für eine langandauernde Stromknappheit nennt er unter anderem begrenzte Importmöglichkeiten für Strom aufgrund des Ausfalls wichtiger Produzenten im Ausland. Aber auch Wetterbedingungen wie zu wenig Regen und die daraus folgenden geringen Wassermengen in den Stauseen seien ein grosses Risiko. Doch gleichzeitig steigt der Stromverbrauch laufend an (Elektrifizierung von Heizung und Verkehr, Digitalisierung).

Wie gefährdet ist also unsere Stromversorgung mittelfristig? Droht uns tatsächlich schon bald ein Blackout? Wir reden darüber mit Martin Simioni, CEO des Stromversorgungsunternehmens EKT und damit oberster Verantwortlicher für die Stromversorgung im Kanton Thurgau.

Martin Simioni steht seit dem 1. Juli 2019 als CEO an der Spitze von EKT. Der 46-Jährige verfügt über mehrjährige Erfahrung in leitenden Funktionen. Nach dem Berufseinstieg bei der Boston Consulting Group war er zehn Jahre bei den SBB tätig, wo er bis zu 130 Mitarbeitende führte. 2013 wechselte er die Branche und beschäftigte sich fortan mit dem Thema Energie. Erst war er bei der Alpiq in Zürich als Verantwortlicher für Wasserkraftwerke und Beteiligungen in der Deutschschweiz sowie Graubünden tätig, ab 2014 leitete er den Bereich Netze des Elektrizitätswerks in Davos. Von 2016 bis 2019 war er zudem Verwaltungsrat und Geschäftsführer der Albula Netz AG.

Martin Simioni studierte Betriebs- und Produktionswissenschaften an der ETH Zürich. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Zwischen 2005 und 2007 hat er das Diplom als eidgenössischer Bergführer erworben.

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