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Russischer Harfenist überraschte mit einer Uraufführung

Publiziert am 13.6.2019
Russischer Harfenist überraschte mit einer Uraufführung

Gäbe es die Harfe nicht schon, Alexander Boldachev hätte sie vermutlich erfunden. Zweifellos aber hat er die Musik auf dem einst sagenumwobenen Instrument revolutioniert, indem er mit seinem virtuosen Spiel neue Literatur erobert und der Harfe als Soloinstrument betörende, magische Klangwelten zu entlocken vermag.

Mit der Schweizer Suite op. 32 gelangte unter anderem ein von Boldachev komponiertes Werk zur Uraufführung – ein absolutes Novum in der 30-jährigen Geschichte des Lilienberg. Das Publikum kam in den Genuss von musikalisch eindrucksvoll umgesetzten Kindheitserinnerungen des Künstlers an seine ersten Ausflüge in die Schweiz, die ihn zu verschiedenen faszinierenden Sehenswürdigkeiten führten: zum Schloss Chillon, in den Bärengraben nach Bern, auf die Kapellbrücke in Luzern, zur Teufelsbrücke in der Schöllenen-Schlucht oder an den Zürichsee mit seinen unterschiedlichen Stimmungen und Facetten.

Der von Eva Oertle Zippelius moderierte Konzertabend zeigte Harfenspiel in ungewöhnlicher Breite. 

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