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Implenia-CEO Affentranger: «Roboter werden den Maurer nicht ersetzen!»

Publiziert am 14.6.2018
Implenia-CEO Affentranger: «Roboter werden den Maurer nicht ersetzen!»

Implenia, ein Unternehmen mit rund 8000 Mitarbeitenden und einem Umsatz von rund 3,3 Milliarden Franken prägt das Bauwesen in der Schweiz, aber auch in Deutschland, Österreich, Norwegen und Schweden. Das Stadion Letzigrund, das Dolder Grand in Zürich, das Kernkraftwerk Gösgen, der Uetlibergtunnel Gänziloo, der Gotthard-Basistunnel und viele weitere namhafte Bauten stammen von der Implenia, dem grössten Bauunternehmen der Schweiz.

Das Wissen, wie die Baubranche funktioniert, ist für Affentranger zentral. Erst kürzlich wurde bekannt, dass bei Bauten im Unterengadin Preisabsprachen unter den Firmen stattfanden. Er gehe davon aus, dass das Thema noch nicht erledigt sei, sagte er. Es ist dem CEO auch bewusst, dass «wir in der Schweiz in dieser Beziehung nicht immer sauber sind.»

Trotzdem zerrt die Schweiz im Ausland von ihrem guten Image. Schweizer Unternehmer sind bekannt für ihre pünktliche Arbeit. Eine Ausnahme bildet da vielleicht die Baubranche, weil diese immer wieder – auch wetterbedingt – mit Verzögerungen rechnen muss. 

Auch die Digitalisierung ist im Bauwesen ein Thema. Roboter werden gemäss Affentranger nicht den Maurer ersetzen, doch bei den Planern und Architekten sieht er eine Entwicklung hin zur Digitaliserung. Bei der Vermessung kann es bereits vorkommen, dass Drohnen die Abstände aufnehmen.

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