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Die Veränderung der Innenstädte hat nicht nur negative Folgen

Publiziert am 26.6.2018
Die Veränderung der Innenstädte hat nicht nur negative Folgen

Die Zukunft und damit die Veränderung der Innenstädte hat für Hermann Hess, Verwaltungsratspräsident der auf die Vermarktung von Gerwerbe-Immobilien spezialisierten Thurgauer Hess Invest AG, immer zwei Seiten einer Medaille. Hess machte drei Beispiele. Erstens: Grundsätzlich soll dort gebaut werden, wo bereits gebaut wurde. Da kann aber die Denkmalpflege ihre Bedenken haben. Zweitens: Verdichtetes Bauen ist grundsätzlich zu begrüssen, führt jedoch manchmal zu Widerstand in der Nachbarschaft. Und drittens: Die Veränderung des Marktes hat ihre Chancen, schafft aber unter Umständen zusätzliche Probleme.

Nationalrätin Diana Gutjahr, Vizepräsidentin des Thurgauer Gewerbeverbandes, sagte zur Veränderung der Innenstädte: «Der Einkauf im Ausland und der Onlinehandel beeinflussen unser Gewerbe. Zum Teil müssen Ladenbesitzer ihre Geschäfte schliessen.» Man dürfe sich dem Onlinehandel nicht verschliessen, und das Gewerbe müsse in gemeinsamen Auftritten versuchen, Einfluss auf die Kunden zu nehmen, plädierte die SVP-Politikerin am von einem interessierten Publikum (Bild) besuchten Kooperationsanlass des Lilienberg Unternehmerforums und der Paulus Akademie Zürich.

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