Lilienberg Unternehmerforum (detailliert)
| 1985 | Es ist Sonntag, 21. April, 16.00 Uhr. Auf Vermittlung durch den Ermatinger Nationalrat Ernst Mühlemann vereinbaren Walter und Lotti Reist mit Klara und Dr. Paul Bigliardi per Handschlag den Kauf des Lilienberg. Am 31. Mai wird auf dem Notariat in Ermatingen der Kaufvertrag unterzeichnet. Am 11. Juni steht die erste Fassung des Grundkonzeptes „Projekt Lilienberg“ von Walter Reist. | |
| 1986 | Architektenwahl: Esther und Rudolf Guyer. Planungsphase. Am 21. Juni erfolgen Spatenstich und Baubeginn. | |
| 1987 | Am 17. August ist das Profil des Unternehmerforums Lilienberg von Walter Reist erstellt. Ende August ist der Rohbau fertiggestellt (Bauführung Hansruedi Keller). Der 25. September, ein bedeutender Tag: Aufrichtefeier und Pressekonferenz. Die Stiftung Lilienberg und das Unternehmerforum Lilienberg werden gegründet. Der Stiftungs- und der Verwaltungsrat treffen sich zu ihrer konstituierenden Sitzung. Es folgen die Renovation der historischen Gebäude Villa und Gärtnerhaus und der Neubau der Remise. | |
| 1988 | Ende Oktober nähert sich der Innenausbau der Fertigstellung. Am 18. November findet eine kleine Einweihung statt. Der Lilienberg beginnt zu wirken. Ende November, anfangs Dezember werden unter der Leitung von Walter Reist die ersten Lilienberg-Seminare mit den FERAG-Führungskräften durchgeführt, und in diesem Rahmen wird am 24. November der Lilienbergraum eröffnet. | |
| 1989 | Zum besseren Verständnis der Unternehmenskultur werden von nun an alle Mitarbeitenden der WRH-Unternehmungen zu Lilienberg-Gesprächen eingeladen. Am 16. März erlebt der Lilienberg eine Medienkonferenz, und am 7. April folgt in Anwesenheit von Bundesrat Kaspar Villiger die offizielle Einweihung mit Freunden, Bekannten und allen, die massgebend an der Entstehung des Unternehmerforums Lilienberg mitgewirkt haben. Sehr bald folgen die ersten Belegungen durch Unternehmen und Institutionen. Vom 31. Oktober bis 1. November findet die erste Lilienberg-Tagung statt. | |
| 1990 | Im Frühjahr wird das Leitmotiv "Fühlen – Denken – Handeln" in die Philosophie des Lilienbergs aufgenommen. Es zieht sich fortan durch alle Lilienberg-Aktivitäten und findet in den drei veranschaulichenden Räumen seinen Niederschlag. Der Ermatinger- und der Reichenauraum werden eröffnet. Am 12. Oktober findet das erste Lilienberg-Forum statt. | |
| 1991 | Am 30. Januar findet das erste Unternehmer-Gespräch statt. | |
| 1992 | Am 19. Februar Feier zum 65. Geburtstag von Walter Reist mit geladenen Gästen wie Bundesrat Flavio Cotti, Rupert Murdoch mit Frau, allen Räten und Freunden. Am 7. April erfolgt der Auftakt zum ersten Lilienberg-Rezital. | |
| 1993 | Das „Lindeguet“ wird für den Sitz der Stiftung Lilienberg mit angrenzendem Wohnhaus gebaut und am 28. Oktober 1994 eingeweiht. Der Lilienberg-Gesprächskreis startet mit seinen Aktivitäten (Erwerb der Liegenschaft "Lindeguet" am 2. April 1987 von der Erbengemeinschaft Boller-Hefti). | |
| 1997 | Vereinfachung der Stiftungsurkunde, Straffung der Organisation und klärende Neuausrichtung. (Namensänderung "Lilienberg Unternehmerforum"). Am 11. April findet die erste Lilienberg-Preisverleihung statt. Der Personenpreis geht an Dr. Robert Barth, Seniorchef der Rivellagruppe, Rothrist, der Institutionenpreis an die Ingenieurschule Biel, vertreten durch Dr. Fredy Sidler, und der Förderpreis an Norbert Marquart, Unima AG, Matzingen. Aus Besorgnis über die wachsenden Auseinandersetzungen zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerschaft wird auf dem Lilienberg der Begriff "Solidarität" als Kernthema aktualisiert. | |
| 1998 | Am 3. April findet die zweite Preisverleihung statt. Diesmal sind die Auserwählten für den Personenpreis Immanuel Straub, Straub Holding AG, Wangs, für den Institutionenpreis das Institut für Demoskopie, Allensbach, Deutschland, repräsentiert durch Prof. Dr. Dr. h.c. Elisabeth Noelle-Neumann, und für den Förderpreis Thomas Straumann, Institut Straumann AG, Waldenburg. Am 7. September Ankauf der Liegenschaft von Dr. med. Jürg F. Ammann. Zum 10. Jahrestag der Eröffnung findet am 20. November eine Erinnerungsfeier in kleinem gediegenen Rahmen statt. | |
| 1999 | Anlässlich der dritten Preisverleihung am 9. April werden mit dem ausserordentlichen Jubiläumspreis vier Preise vergeben. Den Personenpreis erhält Konrad Bratschi, Silent Gliss Holding AG, Muri BE, den Institutionenpreis das Technorama der Schweiz in Winterthur, vertreten durch Remo Besio, und den Förderpreis Carl Elsener jun., Victorinox AG, Ibach SZ. Den Jubiläumspreis darf Pater Nathanael Wirth, Propstei St. Gerold, Vorarlberg, entgegennehmen. Am 22. April wird in einer Jubiläumsfeier das zehnjährige Bestehen Lilienberg gewürdigt.
Am 1. Juli werden die ersten Bauarbeiten für das Lilienberg-Zentrum aufgenommen. Vom 25. bis 28. August findet das erste Unternehmer-Gespräch „SIE FÜR SICH“ mit Dr. h.c. Walter Reist statt zum Thema „Unternehmer schulen Unternehmer im Führen – Verkaufen – Gestalten“.
Wende: Vom gesellschaftlichen zum engagierten Unternehmertum, mit klaren, organisatorischen Voraussetzungen im Unternehmerforum.
Der Rohbau des Lilienberg-Zentrums ist am 17.November fertig erstellt. | |
| 2000 | Vom 15. bis 18. März wurde erstmals ein unternehmerisches Gespräch „SIE FÜR SICH“ mit Dr. h.c. Walter Reist durchgeführt mit den Aspekten „Fordern – Fördern – Finden.“
Am 31. März findet die Aufrichtefeier für das Lilienberg-Zentrum statt, welches als Kongress- und Tagungszentrum bis zu 200 Personen Platz bietet. Integriert in diesem Gebäude sind 4 neue Gästezimmer. | |
| An der vierten Preisverleihung vom 7. April werden folgende Preisträger geehrt: Peter P. Fratton, Gründer der SBW-Schule in Romanshorn mit dem Förderpreis. Den Institutionenpreis erhält das ISC, International Students Committee, Universität St. Gallen, vertreten durch Herrn Philipp Starke und Frau Bettina Wild. Der Personenpreis geht an Hans-Heini Nüssli von der Nüssli Schweiz AG, Hüttwilen.
Am 22. November wird das Lilienberg-Zentrum im kleinen Rahmen mit dem Lilienbergrat und Gästen eröffnet. | ||
| 2001 | Am 6. April findet die fünfte Preisverleihung statt. Bissera und Martin Damev nehmen für den abwesenden Hinwiler Dirigenten Mischa Damev, als Anerkennung für sein unternehmerisches Wirken im Bereich Musikkultur und die Förderung junger Talente den Förderpreis entgegen. Die Zürcher Stiftung „Blindliecht“, vertreten durch Pfarrer Jürg Spielmann und Stefan Zappa, wird mit dem Institutionenpreis geehrt. Charles Raedersdorf, ehemaliger Chef des Schweizerischen Katastrophenhilfekorps, Bern, erhält den Personenpreis. Anschliessend wird mit einer grossen Zahl geladener Gäste aus Wirtschaft, Politik und Unternehmertum das Lilienberg-Zentrum in feierlichem Rahmen eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben.
Im Oktober wird der beim Lilienberg-Zentrum gelegene Parkplatz für bis zu 150 Fahrzeuge fertiggestellt.
Am 16. Oktober setzen die Künstler Ernst Ghenzi und Walter Ghenzi die vier Plastiken auf den Unternehmerpfad, der den Besucher zur wohl anspruchsvollsten Auseinandersetzung mit sich selbst und dem eigenen unternehmerischen Wirken fordert.
Am 28. November wird der Unternehmerpfad im Beisein des Lilienbergrates eröffnet. | |
| 2002 | Unter der Leitung von Dr. h.c. W. Reist findet am 24. April das 1. Treffen des Forum-Rates statt. | |
| 2003 | Am 4. April wird zum sechsten Mal der Lilienberg-Preis vergeben. Christof Mühlemann, Wolfau-Druck, Weinfelden, erhält den Personenpreis. Der Institutionenpreis geht an das TTZ (Taktisches Trainings-Zentrum der Schweizer Armee), Kriens und mit dem Förderpreis wird der Pianist Vesselin Stanev, Ermatingen/Paris, geehrt. | |
| 2005 | Anlässlich der Preisverleihung vom 8. April 2005 werden folgende unternehmerische Persönlichkeiten geehrt: Ernst Uhlmann, Fela Management AG, Diessenhofen erhält den Personenpreis. Mit dem Institutionenpreis ausgezeichnet wird das Herz- und Neurozentrum Bodensee, vertreten durch Prof. Dr. Dierk Maass. Die Fernseh- und Radiomoderatorin Mona Vetsch darf den Förderpreis in Empfang nehmen. |
