Lilienberg - das Konferenzzentrum mit Weitblick

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Politik & Gesellschaft

Die Muslime in der Schweiz - und ihre Integration

Wie leben die rund 500 000 Menschen mit einem muslimischen Hintergrund in der Schweiz? Wie steht es um ihre Befindlichkeit? Welche Wertekonzepte leben sie? Wie stellen sie sich zu unserem Rechtsstaat? Wie sieht es um deren Integration aus? Wo sind Erfolge zu verzeichnen? Wo bestehen Defizite?

Mit diesen Fragen setzen wir uns in einer Gesprächsreihe intensiv auseinander. Eine gelungene  Integration der Muslime in unserem Lande wirkt der Radikalisierung entgegen, ist aber auch ein Gebot der Vernunft und der Menschlichkeit. Der Zusammenhalt in unserem Land wird dadurch wesentlich verbessert und bereichert. Insgesamt wird das Zusammenleben vereinfacht, wenn sich möglichst alle Menschen, die hier leben, auch zu Hause und akzeptiert fühlen.

Der Start zum Zyklus erfolgte am Mittwoch, 2. Dezember 2015 mit zwei Inputreferaten zur generellen Lage der Muslime in der Schweiz und deren gesellschaftlichen Integration.

An der Veranstaltung vom 19. Januar 2016 fokussierte sich die Islamwissenschaftlerin Esma Isis-Arnautovic auf das Leben, die Kultur und die Rollenverteilung in der muslimischen Familie.

Welche Möglichkeiten gibt es für muslimische Familien, sich in der Schweizer Gesellschaft zu integrieren? Sehr viele: An der dritten Veranstaltung standen am 21. März 2016 die Rolle einer Islamischen Religionsgemeinschaft, die Aufgabe der islamischen Seelsorge sowie die Rolle von Sport und Armee in der Integration im Mittelpunkt der Diskussion.

Die Rolle der Berufsbildung, der Schule und der Arbeitswelt bei der Integration von zugewanderten jungen Menschen mit muslimischen Hintergrund wurde dann am Anlass vom 25. Mai 2016 erörtert. Es referierten Walter Strasser, Schulleiter in Müllheim, und Beatrice Gregus, Rektorin des Bildungszentrums für Gesundheit und Soziales in Weinfelden.

An der Veranstaltung vom 28. Juni 2016 diskutierten PD Dr. Hansjörg Schmid, Leiter des Schweizerischen Zentrums für Islam und Gesellschaft, und Rehan Neziri, Imam der albanisch-islamischen Gemeinschaft Kreuzlingen, über die Aufgaben der Imame in der Schweiz und über die Frage, ob eine Ausbildung von Imanen in unserem Land Sinn machen würde.

Als Folge der vermehrten Anschläge durch Täter mit islamistischem Hintergrund hat sich in jüngster Vergangenheit auch in der Schweiz eine Veränderung des Sicherheitsempfindens ergeben. Die Frage, mit welchen Mitteln derartige Terroranschläge verhindert werden können, ist deshalb hochaktuell. Auf Lilienberg berichteten zwei kompetente Fachleute am 31. August 2016 über ihre unterschiedlichen Ansätze dazu, nämlich Dr. Miryam Eser Davolio, Erziehungswissenschaftlerin und Dozentin ZHAW, und Jürg Siegfried Bühler, Vizedirektor des Nachrichtendienstes des Bundes (NDB).

Die Erkenntnisse der Gesprächsreihe diskutierte Lilienberg-Programmleiter Christoph Vollenweider in der Schlussveranstaltung vom 26. September 2016 mit Amr Abdelaziz, ZKB-Bankrat, Philipp Hufschmid, Journalist und Redaktor der Berner Zeitung, sowie Thomas Heyn, Leiter der Fachstelle Integrationsförderung der Stadt Winterthur. Die Zusammenfassung der Erkenntnisse finden Sie in unserer neusten Schrift in der Reihe der "Lilienberg Gedanken" mit dem  Titel "Die Integration der Muslime in der Schweiz kann gut gelingen"

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