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Wie gefährlich sind Trump, Putin und Erdogan? Die Analyse eines Historikers

Publiziert am 19.6.2017
Wie gefährlich sind Trump, Putin und Erdogan? Die Analyse eines Historikers

Adolf Hitler ist bis heute die schaurige Symbolfigur für nationalistisches Gedankengut, das derzeit wieder auf dem Vormarsch ist.  Woran sein Erfolg lag? Zumindest nicht an der Ausstrahlung. «Hitler hatte kein Charisma. Mussolini auch nicht», findet der Historiker Professor Boris Barth (rechts). Ein Teil seines Erfolges lag an der Inszenierung durch Mitarbeiter. Frust nach den Versailler Verträgen und die Weltwirtschaftskrise taten ihr Übriges.

In seinem Buch «Europa nach dem grossen Krieg. Die Krise der Demokratie in der Zwischenkriegszeit (1918-1938)», das Barth schrieb, als er an der Universität Konstanz lehrte, beschreibt der Historiker, welche Faktoren der Nährboden für die Ausbreitung nationalistischer Ideologien waren. Ob man aus der Geschichte lernen kann, wollte Moderator Christoph Vollenweider (links) von seinem Gast wissen. Dann könnte man sicher sein, dass Politiker wie Trump, Erdogan, Putin, die Alternative für Deutschland (AfD) oder Marine Le Pen vom französischen Front National gestoppt werden, bevor sie zu viel Unheil anrichten. Doch ganz so einfach ist es nicht. Denn: «Geschichte wiederholt sich nicht einfach», dämpft Barth gleich die Erwartungen. 

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