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Virtuos und natürlich: Spanische Fagottistin begeisterte das Publikum

Publiziert am 30.8.2017
Virtuos und natürlich: Spanische Fagottistin begeisterte das Publikum

Fazit des Abends: Marina Garcia Gallego bestach durch ihr brillantes und geschmeidiges Spiel, das die klanglichen Möglichkeiten des Fagotts voll ausreizte. Der Auftritt der Spanierin faszinierte im Miteinander von hoher Virtuosität und charmanter Natürlichkeit. Die Kompositionen boten der Fagottistin die Gelegenheit, die Spielweisen des Instrumentes auszukosten und das Publikum zu begeistern. Und Luis del Valle war ihr stets ein verlässlicher Begleiter, der sich bei aller Virtuosität nie in den Vordergrund drängte.

Das Publikum erlebte, wie die Fagottistin Atemtechnik und Körperhaltung perfekt in Einklang brachte und bedankte sich mit einem herzlichen Applaus für das wunderbare Konzert. Marina Garcia Gallego verabschiedete sich daraufhin ihrerseits mit dem 2. Satz aus dem Konzert in G-Dur von Antonio Vivaldi, jenes Komponisten, der am meisten Werke für Fagott geschrieben hatte, nämlich 42. Zur Überraschung der Zuhörer und von Gastgeberin Susanne Rau-Reist betrat für diese Zugabe noch ein zweiter Fagottspieler, Miguel Ángel Pérez, ein guter Freund von Marina Garcia Gallego, die Bühne und bewies im Trio, dass er dem Star des Abends musikalisch in nichts nahe steht. 

Unser Bild zeigt (von links) Miguel Ángel Pérez, Marina Garcia Gallego und Luis de Valle.

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