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Schweizer Miliz: «Es muss wieder attraktiv sein, Militärdienst zu leisten»

Publiziert am 8.1.2018
Schweizer Miliz: «Es muss wieder attraktiv sein, Militärdienst zu leisten»

Brigadier Martin Vögeli führte aus, dass die Milizfrage auch im Kontext zu den neuen Gefahren und Bedrohungen gesehen werden müsse. Für ihn ist klar, gewisse Aufgaben können nicht mehr im Milizsystem bewältigt werden. Vögeli ist der Meinung, dass die Politik auf die dringenden Fragen «Auf welche Gefahren begegnen wir?», «Mit welchen Mitteln?», «In welcher Priorität?», «Auf welcher politischer Ebene?» und zuletzt auch auf die Frage «Wer bezahlt?» Antworten finden muss.

Für Walter Locher hat man es der Jugend (zu) leicht gemacht, beispielsweise in den Zivildienst zu wechseln. «Solche Missbräuche muss die Politik abstellen», sagte er. Mit Blick auf die weltweite sicherheitspolitische Lage meinte Locher weiter, dass jetzt der richtige Zeitpunkt dafür ist. Für Locher ist es wichtig, dass es wieder attraktiv werden müsse, Dienst in der Armee zu leisten. Er ist überzeugt, dass die Jungen dann wieder kommen. Wir müssen «Ja» sagen zu diesen Leuten, die sich bereit erklären zu dienen – auch unter Einsatz des Lebens.

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