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Kariem Hussein: «Ich muss ja nicht jeden Tag zehn Stunden trainieren!»

Publiziert am 14.10.2016
Kariem Hussein: «Ich muss ja nicht jeden Tag zehn Stunden trainieren!»

Beginn des kometenhaft anmutenden Aufstieges des Leichtathleten Kariem Hussein war im Jahr 2008. Damals nahm der talentierte Sportler an den Mittel- und Berufsschulmeisterschaften in Frauenfeld teil. Ohne Spikes und nur in Turnschuhen ist der Thurgauer 2,01 Meter hoch gesprungen. Von Moderator Georg Leumann, ehemaliger Prorektor der Pädagogischen Maturitätsschule Thurgau, auf diese Marke angesprochen, antwortete Hussein, wie noch des öftern im Verlauf dieses Lilienberg Gesprächs: «Ich habe es einfach gemacht.»

Auf Sport und Job fokussiert

Das Medizinstudium gilt als anspruchsvoll. Kariem Hussein scheint es gut zu gelingen, die immensen Anforderungen im Studium und die Ansprüche an einen Spitzensportler unter einen Hut zu bringen. «Den Sport kann ich gut um das Studium herum planen», betonte er.  «Als Spitzensportler muss ich ja nicht jeden Tag zehn Stunden trainieren. Das Geheimnis liegt vielmehr in der Qualität der Trainings - vor allem aber auch in der Erholung.» Es sei immer klar, dass er, wenn er im Final eines Wettkampfes stehe, um den Sieg laufen wolle. «Wenn die Vorbereitung stimmt, muss ich als Athlet am Tag X nicht unbedingt 100 Prozent meiner Möglichkeiten abrufen können, um ein Rennen zu gewinnen.»

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