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Eric Gujer: «Für die Demokratie in der Schweiz ist die NZZ sehr wichtig»

Publiziert am 21.12.2017
Eric Gujer: «Für die Demokratie in der Schweiz ist die NZZ sehr wichtig»

Eric Gujer sieht in der NZZ nicht einfach ein Informationsblatt, sondern eine Zeitung für gehobene Bedürfnisse und meinte: «Für eine Demokratie, wie sie in der Schweiz gelebt wird, ist eine Zeitung wie die NZZ sehr wichtig.» Das Blatt koche Geschichten nicht hoch, wie das andere Zeitungen tun, sondern drucke Foren und Kommentare ab, damit sich die Leser eine Meinung bilden können. Auch den Aktionären der NZZ gehe es darum, mit der Zeitung einen gesellschaftlichen Auftrag zu erfüllen und nicht in erster Linie um dicke Gewinne zu erwirtschaften.

Eric Gujer und Moderator Dr. Andreas Jäggi kamen am Lilienberg Gespräch von anfangs Dezember nicht darum herum, auch die wirtschaftliche Situation der Printmedien zu thematisieren. Früher machten die Erlöse aus den Inseraten bei einer Zeitung 70 Prozent der Einnahmen aus, die restlichen 30 Prozent kamen aus dem Abonnementsverkauf. Heute fallen die Inserateeinnahmen bei den Printmedien zu einem grossen Teil weg und wandern ins Internet. Dort schöpfen Facebook und Google die grossen Gewinne ab. Die NZZ sucht nach einem Zahlmodell im Internet und möchte das E-Paper in Deutschland weiterbringen. 

Unser Bild zeigt NZZ-Chefredaktor Eric Gujer (links) zusammen mit Gesprächsleiter Dr. Andreas Jäggi.

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