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Die Flexibilität der Wasserkraft ist unser Trumpf in der Energiewende

Publiziert am 7.5.2016
Die Flexibilität der Wasserkraft ist unser Trumpf in der Energiewende

Im Nachgang zur Reaktor-Katastrophe von Fukushima im Frühling 2011 haben Bundesrat und Parlament einen Grundsatzentscheid zum Ausstieg aus der Kernenergie gefällt. Dieser bedingt einen sukzessiven Umbau des Schweizer Energiesystems im Rahmen der Energiestrategie 2050 des Bundes. Der aktuelle Stand der Energiewende wurde auf Lilienberg von staatlicher Seite von Dr. Matthias Gysler, Chefökonom im Bundesamt für Energie, (rechts) und von privatwirtschaftlicher Seite durch Dr. Urs Meister, Leiter Regulierungsmanagement, BKW AG, (links) vorgestellt. Mit dem Publikum speziell diskutiert wurden die niedrigen Energiepreise und insbesondere die Einbettung der Schweizer Netze in den Europäischen Markt. Moderiert wurde das Podium von Lilienberg-Programmleiter Christoph Vollenweider (Mitte).

Gysler und Meister waren sich einig: Der Trumpf der Schweiz ist weiterhin die Flexibilität ihrer Wasser- und Speicherkraft. Unser Land  könnte mit seiner konstanten Wasserkraft bei grosser Preisvolatiltät durch die erneuerbaren Energien gute Gewinne machen, betonte Meister. Dieses Potenzial könne aber nur erschlossen werden, wenn die Integration in den Europäischen Strommarkt erfolgt. Sogar die existierenden Verträge würden von der EU schon «sehr freundlich ausgelegt», so Gysler. 

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