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Daniela Koch – der strahlende Stern am Flötenhimmel

Publiziert am 8.3.2017
Daniela Koch – der strahlende Stern am Flötenhimmel

Das Fazit des Konzertabends: Die Klangvielfalt und der reine Ton, den Daniela Koch ihrer Querflöte entlockte, waren beeindruckend – mal weich und verträumt, dann wieder zupackend und strahlend, ja zeitweise fast spitz. Gepaart wurde diese technische Perfektion durch grosse Spannungsbögen, ein breites dynamisches Spektrum – von Tönen an der Grenze der Hörbarkeit bis hin zu sehr lauten Passagen. Auch die Virtuosität der Flötistin, selbst in Stellen mit atemberaubender Höhe, liess die Zuhörer immer wieder staunen.

Daniela Koch und Martin Klett gelang es, das Publikum von ihrem Enthusiasmus für die Musik anzustecken, auch ganz zum Schluss, als sie als Zugabe die Aria des ungarischen Komponisten und Pianisten Ernst von Dohnányi spielten.

Gastgeber Daniel Anderes brachte es bei der Verabschiedung des Publikums auf den Punkt: «Musik ist Nahrung für die Seele – nun dürfen Sie den Saal gut genährt wieder verlassen!» Wie recht er doch hatte: Das Rezital war schlicht ein Hörgenuss – von A bis Z!

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