umgebung_1920x370-(1).jpg

Andreas Feller: «Dem Bitcoin fehlt es an ökonomischer Substanz»

Publiziert am 23.1.2018
Andreas Feller: «Dem Bitcoin fehlt es an ökonomischer Substanz»

Moderator Christoph Vollenweider rang Finanzspezialist Andreas Feller (Bild) zuerst eine Einschätzung über das Anlagejahr 2017 ab. Der Bank-Bär-Mann meinte, dass es als Folge der eher offensiven Geldmengenpolitik seitens der Schweizer Nationalbank nicht verwundern könne, dass sich die Börse insgesamt positiv entwickelt habe. Für das laufende Jahr erwartet Feller weiterhin positive Märkte. «In Aktien zu investieren, ist weiterhin aussichtsreich, auch wenn in gewissen Sektoren mit mehr Entlassungen zu rechnen ist, da der Anteil an Automatisierung in der Industrie grösser wird. Doch die Wirtschaft floriert grundsätzlich», führte er aus.

Die Gier des Menschen

Weniger abgewinnen mag Feller der Kryptowährung Bitcoin. Es stelle sich die Frage, ob es sich hier um einen Hype oder um etwas mit Substanz handle. «Mit gutem Gewissen können wir Investitionen in Bitcoins nicht empfehlen. Da fehlt es schlicht an ökonomischer Substanz», unterstrich er. Die Gier des Menschen sei hier wohl die einflussreichste Triebfeder. Feller: «Schnell zu realisierende Gewinne ziehen halt Menschen an.»

Google+ facebook LinkedIn